36 durch 12

Ein Film. Ein Jahr. Eine Serie.

Analog, langsam, überraschend:
das Projekt „36 durch 12“

36 durch 12 ist ein gemeinschaftliches Analogfotografie-Projekt von @der_groth und @maikkroner_photography.

Du fotografierst bewusst entschleunigt: mit nur einem 36er-Film, der 12 Monate in derselben Kamera bleibt. Entwickelt wird erst am Ende – inklusive Überraschungseffekt und Zeitkapsel-Feeling.

Der Fokus liegt nicht auf Perfektion, sondern auf dem Prozess: Jeden Monat überlegst du dir eine kleine Serie – und trainierst, in Serien zu denken.

Kein Wettbewerb Wenig Technik Viel Kreativität Community & Austausch
Wichtig: Grundregeln

So funktioniert „36 durch 12“

  • Ein Film, ein Jahr: Ein 36er-Film bleibt 12 Monate in derselben Kamera.
  • Eine Monats-Serie: Pro Monat entsteht eine thematisch passende Serie von maximal 3 Bildern.
  • Einfache analoge Kamera empfohlen (z. B. Kodak Ultra F9 oder baugleiche Modelle).
  • Farbe oder Schwarzweiß: freie Wahl.
  • Kein Wettbewerb: kein Druck, keine Preise – nur Erfahrung und Spaß.
Wichtig: Praktische Hinweise

Damit der Film das Jahr gut übersteht

  • Lichtschutz: Kamera besser in Tasche/Beutel lagern (nicht dauerhaft im Sonnenlicht).
  • Temperatur & Feuchtigkeit: Extreme möglichst vermeiden – einfache Kameras sind empfindlicher.
  • Entwicklung: erst nach 12 Monaten entwickeln lassen; Scans/Kontaktabzüge sind praktisch.
  • Filmwahl-Tipp: Achte beim Kauf auf 36 Aufnahmen (nicht versehentlich 24er).
Austausch

Community & Begleitung

Das Projekt lebt vom Austausch: Ideen teilen, Monats-Ansätze diskutieren, Erfahrungen sammeln. Ob du digital „vorplanst“ oder erst später alles siehst – beides ist willkommen.

Links:
Instagram-Projekt: @36durch12projekt
Facebook-Gruppe: 36:12projekt

FAQ

Häufige Fragen

Muss ich exakt am 1. Februar starten?

Das Projekt startet im Februar 2026 und endet im Januar 2027. Das Prinzip ist: ein Film bleibt 12 Monate in der Kamera. Wenn du später einsteigst, bleiben am Ende des Projektes noch Bilder vom Film übrig.

Welche Kamera soll ich nutzen?

Empfohlen ist eine einfache analoge Plastik-Kompaktkamera von Kodak: Ultra F9 oder baugleiche Modelle von Agfa oder Ilford. Der Gedanke: ähnliche Einschränkungen für alle – und du blockierst keine „gute“ Kamera für ein Jahr.

Darf ich auch mit einer besseren Kamera mitmachen?

Verboten ist es nicht – aber der typische Reiz entsteht durch die einfache Kamera und die Limitierung. Wenn du mit Profi-Equipment arbeitest, verändert sich der Charakter des Experiments.

Farbe oder Schwarzweiß – was ist besser?

Beides ist möglich. Wähle, was zu deinen Ideen passt. Vielleicht nimmst Du bewusst etwas Ungewohntes, um sich neu herauszufordern.

Was passiert, wenn meine Bilder „nichts werden“?

Das ist Teil des Projekts. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Lernen, Überraschung und Serien-Denken. Du kannst Ideen auch digital „nachstellen“, um später Vergleiche zu haben.

Wie lasse ich den Film am Ende entwickeln?

Du kannst ihn im Fotolabor entwickeln lassen. Praktisch sind Kontaktabzüge und/oder Scans, damit du die Serie leicht sichten und teilen kannst.

Ist das ein Wettbewerb? Kann man etwas gewinnen?

Nein. Kein Wettbewerb, keine Preise. Der „Gewinn“ ist Erfahrung: Serien-Denken, kreative Routinen und Community-Austausch.